Wer Sind die Syrer-Aramäer?
Die christlichen Syrer bzw. Suryoye sind ethnisch gesehen Aramaeer semitischen Volksstammes, die in Aram Beth-Nahrin (=Mesopotamien) zu
Hause sind. Der in der Literatur verwendete Begriff „Syrer“ (griechisch: Syroi bzw. Syrioi) hat mit der jetzigen politischen Bezeichnung „Syrien“ als arabischen Staat nicht unbedingt zu tun. Die
Begriffe „Syrer“ und „Aramaeer“ (griechisch: Aramaioi) sind hier identisch und bezeichnen ein und dasselbe Volk, sind also ethnisch und nicht politisch-geographisch zu verstehen.
Der Name „Aram“ bzw. „Aramaeer“ ist also eine wahre Nationalitaetsbezeichnung und daher nicht an geographische oder politische Grenzen
gebunden. Mit anderen Worten: Der urspruenglich politisch-geographische Begriff Syrien oder Syrer wird im Laufe der Zeit zu einem ethnologischen, der sich mit der Bezeichnung Aramaeer deckt. Die
Verwendung des Begriffes Syrer auf die Aramaeer geht auf die Griechen zurueck; die Syrer selber bezeichnen sich als Aramaeer. Die Syrer sind also Sueryoye aramaeischer Abstammung und verstehen sich
so bis zum heutigen Tag.
Die Aramaeer sind eine hauptsaechlich in den Nahoststaaten wie Syrien, Irak, Tueirkei, Libanon, Israel, Iran und in der Diaspora (USA, Russland, Deutschland, Schweden, Schweiz, Oesterreich,
Frankreich, Belgien, Lateinamerika usw.) lebende nationale, ethnische, sprachliche und religioese Minderheit, die christlich ist und sich in viele Kirchen bzw. Konfessionen aufteilt.
Zur Volksgruppe der Aramaeer oder der Syrer gehoeren heute folgende Kirchen an:
Die Syrisch-Orthodoxe Kirche von
Antiochien
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sowie:
Die Ostsyrisch-Nestorianische oder Assyrische Kirche
Die Chaldaeische Kirche (mit Rom uniert)
Die Syrisch-Melkitische Kirche (mit Konstantinopel uniert)
Die Syrisch-Maronitische Kirche (mit Rom uniert)
Die Syrisch-Katholische Kirche (mit Rom uniert)
Die Syrisch-Evangelische Gemeinde
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